Sigma 70-300mm 1:4-5.6 Makro

Aufpassen an der D40/D40x/D60 von Nikon:

Um Autofokus nutzen zu können, benötigt man die Variante mit internem Motor, bei Sigma durch den Zusatz “HSM” gekennzeichnet.)

Sehr positiv überrascht war ich von diesem Sigma-Objektiv: Für den überaus niedrigen Preis (weniger als 120 Euro!) ist die Abbildungsleistung vergleichsweise gut, die Farben sind warm, Bilder nie unterblichtet, allerdings neigen sie manchmal etwas überzubelichten
(Tipp: Belichtungskorrektur auf -0,7 stellen).

Björn

Besonders der tolle Zoombereich bis 300 mm (entspricht im DX Format einer Brennweite von ca. 450 mm) lässt beim Zoomen für mich keine Wünsche offen. Daher gelingen mit diesem Objektiv die schönsten Portraitphotos, da die betreffenden Personen nicht merken, dass sie photographiert werden…

In dem Objektiv ist ebenfalls ein Makro-Modus eingebaut, welcher Brennweitenbereich zwischen 200 und 300 mm hinzugeschaltet werden kann und einen Abbildungsmaßstab von 1:2 erreicht - für mich ausreichend für Makrophotographie.

Ich habe damals die DG Makro Variante gekauft, welche günstiger ist als die auch verfügbare DG APO Makro Variante (Preisunterschied: ca. 70 Euro).

Heute muss ich aus Vergleichen schlussfolgern: Wer auf gute Abbildungsleistung setzt und chromatische Aberrationen unbedingt vermeiden will, sollte die 70 Euro mehr investieren. Denn auch dann bekommt man diese Teleobptik noch unschlagbar günstig.

Ich persönlich muss sagen, dass in der Tat bei Offenblende und 300mm Brennweite bei der Variante ohne APO leichte Schleier auftreten, das aber besonders, wenn man in schwarzweiß Personen photographiert, nicht negativ zu werten sein muss. Wenn man dieses Objektiv für Personen einsetzt, erzielt für mich die DG Makro Variante ausreichend gute Ergebnisse.

kleine Seele

TOKINA 28-70MM 1:2.8

Anna

Das Tokina-Objektiv ist durch seine erhöhte Lichtstärke von 1:2.8 sehr interessant für Portraitaufnahmen in Innenräumen ohne Blitz.

Allerdings ist hier bei Blende 2.8 Vorsicht geboten, denn bei Offenblende legt sich ein “Weichzeichner” auf das Photo… Wenn keine Personen fotografiert werden, sollte mindestens auf Blende 3.5 abgeblendet werden, um ein durchgängig scharfes Bild zu erhalten.

Für Portraits allerdings eignet sich dieser “integrierte Weichzeichner” wunderbar: Hauttöne und Hautunreinheiten werden “automatisch geglättet”, die Person wird aufgrund der extrem kleinen Schärfentiefe nahezu komplett freigestellt.

Es gelingen bei f/2.8 sogar Aufnahmen, bei dem die Nase eines Gesichtes scharf ist, die Augen es aber schon nicht mehr sind.

Besonders kombiniert mit Schwarzweiß-, Sepia- oder anderen monocromen Filter ermöglicht dieses Objektiv wunderbare Portraitaufnahmen, ohne einen Blitz zum Aufhellen verwenden zu müssen…

Anna

Fotos gehen um die Welt

butterfly ~ Schmetterling

erschienen in der Sächsischen Zeitung

von Linh Vu Phuong

Digitalkameras machen es leicht möglich – das Verbreiten von eigenen Bildern im Internet. Friedemann und seine Kamera sind auch dabei.

Friedemann Wulff-Woesten, ehemaliger Schüler des Weißeritzgymnasium Freitals, betreibt das Fotografieren zwar eher als Hobby, jedoch geht es bei ihm schon mehr in die Richtung der professionellen Fotografie. Neben anderen Freizeitbeschäftigungen, wie Webdesign oder Programmieren, zieht es den 19-Jährigen aus Bannewitz schon seit Langem hinter die Linse.

„Angefangen habe ich seit ich meine erste eigene Digitalkamera zu meiner Konfirmation im Frühjahr 2005 bekommen habe. Vorher habe ich aber auch schon gerne fotografiert, allerdings mit einer analogen Spiegelreflexkamera oder Kompaktkamera“, erzählt er.

Voller Stolz zeigt er heute eine digitale Spiegelreflexkamera mit Objektiven vor, die er besitzt. So wird Friedemann oft als Fotograf für verschiedene Ereignisse hergeholt, sei es bei Klassenfahrten oder anderen Veranstaltungen. Dort hält er besondere und lustige Momente fest. Diese laden im Nachhinein immer wieder zum Schmunzeln ein oder bringen auch mal durchzechte Nächte ungewollt wieder in Erinnerungen.

Fotodienste im Web 2.0

Die meisten seiner Fotos stellt er bei „flickr“ rein, neben zahlreichen anderen Fotogemeinschaften eines der größten und meistgenutzten Fotoportale im Internet.

Flickr.com ist eine Seite, auf denen rund sieben Millionen registrierte Nutzer ihre Fotos hochladen und sie somit mit Menschen auf der ganzen Welt teilen und sie bewerten lassen können. Schon mehr als zwei Milliarden Bilder befinden sich auf dieser Plattform, mit einer stetig steigenden Bilanz.

Auf Friedemanns Fotoseite befinden sich zurzeit etwa 1300 Fotos, die insgesamt mehr als 236000-mal angeklickt worden sind. (Stand: Mitte August 2009)

Ab und zu kommen Anfragen von Personen oder Firmen aus verschiedenen Ländern, die seine Bilder nutzen möchten. So flimmerten Fotos aus seiner Bildergalerie schon über amerikanische Fernseher oder wurden in Newslettern gedruckt. Auch zahlreiche Internetseiten oder Blogs nutzen seine Bilder, zusätzlich wurde eines bei einem Wettbewerb ausgewählt, um später in einem Kalender veröffentlicht zu werden.

Vom Hobby zum Beruf

Insofern ist es für Friedemann auch gar nicht so abwegig, einmal über den Ausbau der Fotografie zum Beruf nachzudenken.

„Also erst einmal möchte ich Informatik studieren. Danach oder währenddessen werde ich mein Hobby bestimmt weiterführen, in welcher Art auch immer.“

Inspiration und Motive finden sich überall. Wenn zum Beispiel schönes Licht draußen ist, packt er seine Kamera und knipst was vor die Linse kommt.

Momentan (Frühjahr 2008) arbeitet er daran für den Club der Ehemaligen der Deutschen Schülerakademie einen Kurs anzubieten, der sich mit Haiku (jap.: Kurzgedichte) in Verbindung mit Fotografie beschäftigt.

Die ersten Ideen dazu befinden sich auf seinem Blog. Dort kann sie jeder nachlesen oder sich einfach nur seine Bilder auf der flickr-Seite anschauen.

www.flickr.com/photos/e2
old.wulff-woesten.de/tag/haiku

Nikon 18-55mm 1:3.5-5.6G II ED

Strong Friendship

Dieses Objektiv habe ich im Kit mit der D40 gekauft. - Für mich ist dieses Objektiv gut für die D40 geeignet, da es sehr leicht ist, sich gut in das Design einfügt und sich die Brennweite sehr gut und schnell einstellen lässt.

Ich kann dieses Objektiv jedem Einsteiger empfehlen. Es arbeitet wunderbar mit allen digitalen Nikon-Kameras im DX-Format zusammen und bringt besonders im Innenraum tolle Ergebnisse. Hervorzuheben ist ebenfalls der schnelle (und leise!) Autofokus (im Vergleich zu meinen anderen Objektiven - leiser ist z.B. das Nikon 18-105 VR).

Auch für Fortgeschrittene ist es interessant, vor allem aufgrund der sehr guten Abbildungsleistung bei jeder eingestellten Brennweite für wenig Geld. Allerdings sollte man dieses Objektiv nur mit Autofokus verwenden - im manuellen Modus lässt sich der Fokus nur sehr unpräzise einstellen (einfacher Plastering, welcher nicht an seiner Postition fest stehen bleibt - nervig fürs manuelle Fokussieren).

Der - für Innenräume nebenbei bemerkt optimale - Zoombereich dieses Objektivs und die für diese Preisklasse normale Lichtstärke brauchten mich dazu, mich für ein Teleobjektiv und ein lichtstärkeres Zoomobjektiv zu interessieren.

Nikon D40

Nikon D40

Update: Ich habe nun zusätzlich noch eine Nikon D3100, die auch wunderbar ist - mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis.

Auch wenn die Kamera an sich für Bildkomposition und Bildaussage eigentlich völlig egal ist…

… gibt es doch Kameras, mit denen man gern photographiert, weil sie der Fantasie nicht im Wege stehen. Diese Kamera ist so ein Wunderwerk… Sie liegt gut in der Hand, ist schnell, der Akku hält ewig, die Bildqualität lässt keine Kritikpunkte zu.

Aufgrund ihres (für digitale Spiegelreflexkameras) unglaublich niedrigen Gewichts und der kompakten Bauweise kann man sie ideal mit auf Reisen nehmen.

Nikon D40

Von den “nur 6 Megapixeln” sollte man sich nicht abschrecken lassen… Man kann trotz einer Auflösung von 3000x2000 Pixeln wunderbare 30x20cm Abzüge auf Photopapier belichten, welche direkt vom Kleinbildfilm zu kommen scheinen.

Wichtig finde ich dabei, dass man neben dem JPEG-Format auch mal das Nikon-eigene RAW-Format ausprobiert. Damit kann man die Qualität der Abzüge nochmals um einiges steigern. Allerdings braucht man für das RAW-Format ein solides Programm, welches damit umgehen kann. Zu empfehlen ist dafür vor allem Capture NX2, welches von Nikon entwickelt wird und daher das eigene RAW-Format mit Abstand am besten entwickelt. Apple Aperture und Adobe Lightroom konnten mich bei der Bearbeitung von den Nikon-eigenen NEF-Dateien nicht überzeugen.

Ein Tipp zu NEF/RAW-Dateien:

Es gibt ein wunderbares kleines und kostenloses Programm namens “ViewNX” von Nikon selbst für schnelles Organisieren und grundlegende Nachbearbeitung von NEF-Dateien - es entwickelt so wie sein großer Bruder Capture NX2 und ist deshalb für mich sehr interessant - da Capture NX2 einen stolzen Preis besitzt…

Download von ViewNX - Mac / Windows (Deutsch):

nikonimglib.com/nvnx/index_de_eur.html

Und noch ein Tipp:

Man sollte nur im RAW-Format fotografieren, wenn man auch wirklich weiß, was man tut.
Sven Marten widerspricht mir an dieser Stelle - das ist auch berechtigt, eignet sich das RAW-Format in gewisser Hinsicht auch für Anfänger, die sich, gerade was die richtige Belichtung angeht, ausprobieren wollen.

Doch sobald Zeit eine wichtige Rolle spielt, wählt das JPEG-Format! Das RAW-Format erfordert unter Umständen langes Nachbearbeiten, bis das erwünschte Ergebnis erzielt ist. Andererseits kann man im JPEG-Format “verhuntzte” Bilder damit manchmal noch recht gut retten.

Samsung Digimax A6

Mit dieser Kamera bin ich im Frühjahr 2005 in die digitale Photographie eingestiegen.

Sie verwendet - wie viele Kompaktkameras - das 4:3 Format (Vergleich: die Nikon D40 z.B. benutzt als digitale Spiegelreflexkamera das klassische 3:2 Format, so wie alle analogen Kameras auch). Welches Format nun besser ist, kommt ganz auf die Situation an. Für Portraits z.B. eignet sich in speziellen Fällen das 4:3 Format meiner Meinung nach besser. Auch für die Naturphotographie kommt mir das 4:3 Format zu Gute.

toxic burnet moth #1

Auch die kleine Kamera von Samsung besitzt 6 Megapixel. Allerdings ist - trotz der vergleichsweise sehr guten Qualität des CCD-Chips in dieser Kameraserie - logischerweise ein deutlicher Unterschied zur Qualität der D40 zu merken (viel kleinere Sensorfläche!). Nichtsdestotrotz konnte ich mit dieser Kamera besonders schöne Makroaufnahmen von Blumen aufnehmen - die Makrooptik dieser Kamera überzeugt sehr!

Beispiele für Makro mit der Digimax A6

mother nature# inside of a flower # (April)

eisenrah.com/de/se/72057594054309456 (Natur-Album)

Meine Kritikpunkte an dieser Kamera
(u.a. auch Auslöser für den Kauf der D40):

1. Es gibt keine Möglichkeit, einen externen Blitz anzuschließen. Damit kann man in Innenräumen nur sehr eingeschränkt Bilder machen. Daher setzte ich die Kamera nur noch draußen ein.

2. Wenn man Ni-MH Akkus verwendet, hält die Kamera nicht lange durch. Erst ein spezieller Samsung Akku, der mit Lithium-Ionen arbeitet, schafft längere Laufzeiten. Allerdings sind diese bei Blitzeinsatz nicht zufriedenstellend. Deshalb wiederrum mein Tipp: Nur draußen, wo genügend Licht ist (Energie für Blitz wird gespart)!

3. Der Schnelligkeit, mit der sich Menschen oder Tiere bewegen, ist diese Kamera aufgrund ihrer relativ großen Auslöseverzögerung (im Vergleich zu digitalen Spiegelreflexkameras) nicht gewachsen. Daher setzte ich sie verstärkt für Naturphotographie ein - in diesem Bereich arbeitet sie TOP!

good old samsung camera